Nachhaltigkeit
Die Schwerindustrie verursacht rund 40 % der weltweiten CO2-Emissionen, die Stahlindustrie allein mehr als 7 %. Als Rohstoffhändler sind wir Teil dieser Wertschöpfungskette und sehen uns in der Verantwortung, unsere eigenen Auswirkungen auf die Umwelt zu kennen und offenzulegen.
Deshalb ermitteln wir die Treibhausgasemissionen der L&M Gruppe jährlich nach dem Greenhouse Gas Protocol, und zwar für Scope 1, 2 und 3. Zusätzlich unterstützen wir jedes Jahr ein Aufforstungsprojekt in Deutschland finanziell. Den Umfang dieser Förderung richten wir an unseren ermittelten Emissionen aus.
Die Schwerindustrie verursacht rund 40 % der weltweiten CO2-Emissionen, die Stahlindustrie allein mehr als 7 %. Als Rohstoffhändler sind wir Teil dieser Wertschöpfungskette und sehen uns in der Verantwortung, unsere eigenen Auswirkungen auf die Umwelt zu kennen und offenzulegen.
Deshalb ermitteln wir die Treibhausgasemissionen der L&M Gruppe jährlich nach dem Greenhouse Gas Protocol, und zwar für Scope 1, 2 und 3. Zusätzlich unterstützen wir jedes Jahr ein Aufforstungsprojekt in Deutschland finanziell. Den Umfang dieser Förderung richten wir an unseren ermittelten Emissionen aus.
Unser Engagement 2025
Im Jahr 2025 haben wir ein regionales Aufforstungsprojekt im Sauerland finanziell unterstützt. Den Umfang haben wir an unseren für 2024 ermittelten Emissionen ausgerichtet. Das Projekt wird zusammen mit regionalen Forstbehörden umgesetzt und vom Deutschen Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie geprüft. Unsere Förderung ersetzt keine Emissionsminderung in unserem eigenen Betrieb, sondern kommt zusätzlich hinzu.
Das Mutterstockprinzip
Mit unserer Unterstützung wurden 3.520 m² Waldfläche nach dem Mutterstockprinzip wieder aufgeforstet. Gepflanzt wurden Buchen (36 %), Lärchen (19 %), Douglasien (14 %), Eichen (10 %), Kiefern (10 %), Weichlaubbäume (6 %) und Hartlaubbäume (4 %); 1 % der Fläche bleibt als Blöße frei.
Das Mutterstockprinzip unterscheidet sich von herkömmlicher Aufforstung dadurch, dass nach einem Eingriff in den Wald, etwa nach dem Fällen geschädigter Bäume, nicht der gesamte Boden freigelegt wird. Stattdessen bleiben die abgestorbenen Stämme, die sogenannten Mutterstöcke, in etwa 1,50 m Höhe stehen. Die Setzlinge werden in der Achse dieser Stöcke gepflanzt. So erhalten sie bei Regen auf der Wetterseite mehr Wasser, und der wandernde Schatten des Stamms sorgt für weniger Wind und geringere Verdunstung.
Das langsam verrottende Totholz bietet Lebensraum für viele Insektenarten, die wiederum Singvögeln als Nahrung dienen. Dadurch wird zusätzlich Saatgut auf der Fläche verteilt. Greifvögel können weiterhin auf der Fläche jagen und halten Mäusepopulationen klein, sodass auf Gifte verzichtet werden kann, die bei konventioneller Aufforstung oft eingesetzt werden.
ermittelte Emissionen 2024 (Scope 1–3), an denen sich unsere Förderung orientiert.
Die Förderung bezieht sich auf die Emissionen unserer gesamten Wertschöpfungskette nach Scope 1, 2 und 3. Das Projekt trägt dazu bei, Wälder im Sauerland wieder aufzubauen, die Artenvielfalt vor Ort zu fördern und widerstandsfähigere Waldbestände zu schaffen.
Unsere Emissionen im Blick
Seit 2024 arbeiten wir daran, die Emissionen aus unserer Geschäftstätigkeit in Scope 1, 2 und 3 zu senken. Grundlage dafür ist die jährliche Erfassung nach dem Greenhouse Gas Protocol.
Außerdem lassen wir uns regelmäßig in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales nach der Verfahrensordnung D-23/400889 prüfen. Die Prüfung erfolgt anhand der ISO 26000, CSR-Standards, der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und ESG-Kriterien und umfasst ein Audit vor Ort. Mit den Analysen- und Auditberichten Nr. 6315 1762 und 6316 0408 hat das Deutsche Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie in Münster unseren Nachhaltigkeitsbericht für 2023 verifiziert und uns das Prüfsiegel 2024 verliehen. Berichte und Zertifikate finden Sie unter „Zertifikate„.
Generation Zukunft
Als Familienunternehmen denken wir in Generationen. Deshalb geht es uns nicht nur um Umweltthemen, sondern auch um Gesundheit und Arbeitssicherheit, Menschenrechte, Antidiskriminierung, ein verantwortungsvolles Risikomanagement und eine klare Governance-Struktur.
- Frühere Projekte (Bezugsjahr 2023)
Was ist das Greenhouse Gas Protocol?
Das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) ist ein international anerkannter Standard, mit dem Unternehmen, Regierungen und Organisationen ihre Treibhausgasemissionen erfassen, messen und berichten. Es bietet eine einheitliche Methode, um Emissionen vergleichbar zu machen.
Das GHG Protocol unterscheidet drei Bereiche: Scope 1 umfasst die direkten Emissionen, Scope 2 die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie und Scope 3 alle weiteren indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Auf dieser Grundlage lassen sich Emissionen transparent darstellen und Ansatzpunkte zu ihrer Senkung erkennen.
Aufforstung 2023: So funktioniert es
Bäume nehmen bei der Photosynthese CO2 aus der Atmosphäre auf und speichern den Kohlenstoff in Holz und Waldboden. Gesunde, widerstandsfähige Wälder sind deshalb ein wichtiger Teil des Klimaschutzes und bieten zusätzlich Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Für das Jahr 2023 haben wir ein Aufforstungsprojekt in Deutschland finanziell unterstützt. Bestehende Wälder wurden dabei mit klimaresistenten Baumarten ergänzt: Eichen, Buchen, Fichten, Kiefern, Lärchen sowie Hart- und Weichlaubbäume. Die Förderung erfolgte zusätzlich zu unserer Emissionserfassung und ersetzt keine Emissionsminderung im eigenen Betrieb.
Den Umfang der Förderung haben wir an den für 2023 ermittelten Emissionen der einzelnen Gesellschaften und Materialien ausgerichtet:
Die L&M Rohstoffhandelsgesellschaft hat Emissionen ausgeglichen von:
1.842,378 t CO2e (Scope 1-3)
Für unseren Aluminium Schredder haben wir Emissionen ausgeglichen von:
1.117,009 t CO2e
aus Transport und Verarbeitung
Die Carboleg GmbH hat Emissionen ausgeglichen von:
1.221,528 t CO2e (Scope 1–3)
Für unser Material Aluminium aus MVA haben wir Emissionen ausgeglichen von:
165,795 t CO2e
aus Transport und Verarbeitung
Ein Schritt in die richtige Richtung
Nachhaltigkeit bedeutet für L&M nicht nur auf die Umwelt Rücksicht zu nehmen, sondern auch sich den Themen Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechte, Diskriminierung und Risikomanagement/Governance zu widmen.
Die L&M Gruppe beweist mit ihrem Engagement für den Ausgleich ihrer CO2-Emissionen gemäß dem Treibausgasprotokoll, dass Nachhaltigkeit und Geschäftserfolg Hand in Hand gehen können. Indem sie Verantwortung für ihren ökologischen Fußabdruck übernimmt, setzt das Unternehmen ein positives Beispiel für andere in der Branche und trägt dazu bei, eine klimafreundlichere Zukunft zu gestalten.
Unsere Anlagen in Zahlen
Erfahrung mit modularen Anlagen / Getestet und verifiziert in Branchen / Betriebsstunden mit der Advanced Carbon Capture (ACC) Technologie